Nerdish by nature

Das Leben eines Softwareentwicklers zwischen Wahn und Sinn.

Juni 18th, 2010

Der Frühling ist vorbei und der Sommer ist endlich angekommen, juchu. Der Frühling war aber auch nicht wirklich ansehnlich in Berlin. Da kam uns der Gedanke, hey, lass uns doch mal in den Süden von Deutschland an den schönen Bodensee nach Konstanz fahren. Tja, nur blöd gewesen, dass uns das berliner Wetter verfolgt hat. Was macht man also, wenn es draussen einen nicht grad einlädt zum rumlaufen und rumgucken? Man geht in einen Buchladen. Beim Rumstöbern in diesem Konstanzer Buchladen blieben wir in der Reiseabteilung hängen. Ein Buch sprang mir nachdem ich meinen Blick über die vollen Reihen hatte schweifen lassen ins Auge. Die Gebrauchsanweisung für Berlin. Ist ja auch logisch, dass man sich in einer anderen Stadt für die eigene interessiert. Bevor man ein “echtes” Buch kauft, blättert man etwas in diesem, um sicher zu gehen, dass sich diese Investition auch lohnt.

Es hat sich gelohnt.

Ich lag bereits im Buchladen lachend auf dem Boden und musste dieses Buch unbedingt haben. Allerdings muss ich auch dazu sagen, dass dieses Buch nur bedingt lustig ist für Nicht-Berliner. Alle, die in die Hauptstadt ziehen wollen, können sich vorab einen Überblick über die Eigenheiten und Feinheiten der Berliner verschaffen. Hat man nach dem Buch den ersten Schrecken überstanden und hat sich dann tatsächlich getraut in die Hauptstadt zu ziehen, dann kann man nach einer Weile rückblickend aufs Buch mit und über uns Berliner wahrscheinlich lachen. Dazu sollte ich noch erwähnen, dass der Autor, Jakob Hein, selbst kein Berliner ist aber uns Eigenbrödler vortrefflich beschrieben hat.

Für kleines Geld kann man sich dieses Taschenbuch ruhig zulegen oder einfach in einer gut sortierten Buchhandlung sich hinsetzen und es durchschmökern.

In diesem Sinne… Ick bin ein Berlina. Machet jut, bis die Tage. Tschüssikowski.

Amazon: Gebrauchsanweisung für Berlin von Jakob Hein

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Februar 13th, 2010

In letzter Zeit beschäftige ich mich mit Zertifizierungen von Microsoft. Irgendwann dieses Jahr würd ich gern meinen MCPD machen, ich habs mir zumindest vorgenommen.

Auf der Suche nach Material und Informationen für das Zertifikat bin ich auf eine tolle Seite von Microsoft gestoßen. Are You Certifiable? ist eine Art Quizshow bei der jeder teilnehmen und sein Wissen testen kann. Es gibt drei Bereiche, in denen man sein Wissen auf die Probe stellen kann. Zum einen IT Professional, Developer und Windows 7. Jede Kategorie ist in mehrere Sessions und Episoden zu je 20 Fragen unterteilt. Für jede richtige Antwort gibt es Punkte. Zwischendurch hat man auch die Chance verschieden Joker zu gewinnen. Mit diesen kann man zum Beispiel zwei falsche Antworten entfernen oder sich Hilfe geben lassen von TechNet, quasi der Telefonjoker.

Ich persönlich finde es eine gute Idee mit verspieltem Quizshow Charme. Wer vorhat ein Microsoft Zertifikat zu machen oder einfach nur mal eine halbe Stunde sich ablenken möchte, sollte sich die Seite mal mal anschauen. Als registrierter User kann man auch jeder Zeit aufhören und später an der gleichen Stelle weiter machen.

In dem Sinne Are You Certifiable?

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Februar 8th, 2010

Eine Silverlight Anwendung lebt von und mit der Interaktion eines Users. Manchmal sollen aber bestimmte Aktionen beschränkt im Zugriff sein oder es werden bestimmte Daten des Users benötigt. Das übliche Vorgehen ist, dass sich der User einloggt bzw. registiert. In einer ASP.NET Website ist dies ohne Weiteres über die schon vergefertigten Login Controls möglich. Über die web.config wird die Authorization und Authentication gehandelt. Bei Silverlight ist dies nicht möglich. Mit der .NET Version 3.5 und der WCF ist auch ein WebService mit ausgeliefert worden. Der AuthenticationService von ASP.NET bietet grundlegenden Funktionalitäten für die Authentifizierung eines Users.
Die bereit gestellten Methoden des Service sind:

Login
Die Methode Login validiert die übergebenen Benutzerinformationen und erstellt bei erfolgreicher Anmeldung ein Cookie.

Logout
Wie der Name schon vermuten läßt, wird der aktuell angemeldete User mit der Logout Methode vom System abgemeldet und das Cookie gelöscht.

IsLoggedIn
Mit der Methode IsLoggedIn wird überprüft, ob der aktuelle Benutzer eingeloggt ist oder nicht.

ValidateUser
Diese Methode ValidateUser ist ähnlich der Login-Methode. Es wird versucht den User anzumelden jedoch ohne ein Authentifizierungsticket (Cookie) zu erstellen.

Wie wird der Service nun verwendet?
Der Service liegt in meinem Fall in einer bestehenden Website. In einem Unterordner erzeugt man eine Datei mit dem Namen AuthenticationService.svc (der Name kann beliebig gewählt werden sollte aber aussagekräftig sein). Die svc Datei beinhaltet im Moment noch nichts. Die einzige Zeile die hinzugefügt werden muss ist

In der web.config muss der Service nun noch konfiguriert werden.
Zum einen muss der AuthenticationService aktiviert werden was mit folgenden Zeilen erreicht wird.

Dabei ist darauf zu achten, dass das Attribut requireSSL auf true gesetzt werden sollte, um die Daten sicher übertragen zu können. Hierzu wird allerdings ein SSL Zertifikat benötigt.
Der letzte Schritt ist die eigentliche Konfiguration des Services.

Nun kann der Service in einem Silverlight Projekt als Service Reference hinzugefügt werden.
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November 30th, 2009

Ich bin nun schon seit einigen Monaten mit Silverlight beschäftigt und find es erstaunlich, dass es aus meiner Sicht grundlegende Funkionalitäten noch nicht gibt. So zum Beispiel ein Behavior, um in einem ScrollViewer zu scrollen. Andere Elemente wie die ListBox beherbergen einen ScrollViewer und können daher auch mit dem Behavior versehen werden. In der kommenden Silverlight 4 Version wird es dieses Behavior schon vordefiniert geben.

Doch im Moment muss man sich selbst behelfen und einen eigenen Scrollbehavior schreiben. Dies ist leichter als ich anfänglich gedacht habe.

Die Behaviors wurden erst mit Silverlight 3 eingeführt. Mittlerweile gibt es zahlreiche Tutorial uns Beispielcodes zu dem Thema. Ein sehr gutes Beispiel finden sie hier My First Silverlight Behavior.

Wer sich für den Behavior interessiert kann sich den Code gern herunterladen.

So far wieder einmal

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November 26th, 2009

Mein erster Blogpost, wie aufregend. Für manche ist es mittlerweile ihr täglich Brot zu Bloggen für mich ist es nun der Einstieg in die Welt der Selbstdarstellung.

Wie ihr vielleicht schon gesehen habt bin ich Softwareentwickler. Ja, einer der wenigen, der jetzt erst anfängt (noch) einen Blog zu schreiben. Ich hatte nach meinem Entschluss einen Blog zu eröffnen überlegt was ich denn hier produzieren könnte. Der erste Gedanke fokusiert sich meist auf nur ein Thema, Arbeit oder Leben. Da ich mich nicht entscheiden konnte, werde ich hier beide Themen einfließen lassen. Mal sehen was daraus wird…

Ach ja, alle die es interessiert was ich denn zum Bereich Arbeit schreibe, es wird sich um .NET drehen, also ASP.NET, Silverlight und co.

Soweit nun zu meinem ersten Blogpost…
Bis demnächst

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